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Sylke Müller

Heilpraktikerin und Osteopathin

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Speichel, der hilft

Die Blutegeltherapie ist ein Verfahren der Naturheilkunde und bereits seit etwa 2.000 Jahren bekannt. Es ist ein ausleitendes Verfahren, wobei ein sanfter Aderlass erzeugt wird. Während des Saugvorganges gibt der Egel ca.30 verschiedene Stoffe ins Blut und ins Gewebe ab. Unter anderem die Substanzen Hirudin und Eglin. Hirudin wirkt dabei gefäßkrampflösend. Eglin  ist eine Substanz, die entzündungsauslösende Vorgänge blockiert.

 

Diese Wirkung macht man sich bei entzündlichen Erkrankungen und Schmerzen zu nutze. So findet sie beispielsweise bei Besenreisern, Krampfadern oder Thrombosen Anwendung. Auch bei Leberstau, Lymphstau, Blutergüssen oder Migräne kann die Blutegeltherapie sehr hilfreich seien.

Durch gerinnungshemmende Substanzen im Speichel des Egels kommt es zu einer bis zu 24 Stunden andauernden Nachblutung der Bisswunde.

 

Blutegel werden nur einmalig benutzt um Infektionen zu vermeiden.

Zu den Nebenwirkungen einer Behandlung zählen neben leichten Schwellungen, Blutergüsse, ein vorübergehender Juckreiz an der Bisswunde. Auch kann es zu Kreislaufschwächen kommen, da der Wirkstoffcocktail, den der Egel in die Wunde abgibt, hochdosiert ist. Am Behandlungstag sollte der Patient ruhen und viel trinken.